Wessen Gesundheit wird ernst genommen?

Endometriose ist eine chronische Erkrankung, bei der sich gebärmutterschleimhautähnliches Gewebe außerhalb des Uterus ansiedelt. Betroffen ist schätzungsweise jede zehnte menstruierende Person und dennoch bleibt die Krankheit systematisch unterdiagnostiziert.

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Jahrzehntelang werden Symptome normalisiert, verzögert oder abgetan. Was als individuelles Leiden dargestellt wird, verweist auf strukturelle Vernachlässigung:

Forschungslücken, patriarchale Annahmen in der Medizin und ungleiche Zugänge zu Versorgung.

Wessen Schmerz zählt, wessen Wissen gilt als vertrauenswürdig – und welche Körper bleiben unsichtbar?


Entwickelt im Rahmen von:

Change Process, angeleitet von Prof. Pablo Dornhege

Bacherlorstudium Kommunikationsdesign im 3. Semester an der HTW Berlin