New Ways to Live

HTW Berlin · Future Realities Lab · SoSe 2026 · Kooperation mit dem Futurium Berlin

[English version below ↓]

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Team

Georgina Wittig Kommunikationsdesign (KD) 11. Sem.

Anastasia Wiaterek Kommunikationsdesign (KD) 4. Sem.

Begleitet von Prof. Pablo Dornhege (HTW Berlin) und David Weigend (Futurium Berlin)

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Erste Konzeptideen:

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Zusammenfassung

Beyond the Limits ist ein VR-Projekt, das sich mit der Frage auseinandersetzt, wie sich der Mensch an neue Lebensräume anpassen könnte, wenn die Erde in ihrer heutigen Form nicht mehr bewohnbar wäre. Im Mittelpunkt steht die Idee, dass sich nicht die Umwelt an den Menschen anpasst, sondern der Mensch selbst neue, von anderen Lebewesen inspirierte Sinnesfähigkeiten entwickelt. In zwei interaktiven Szenarien – einer Insektenwelt und einer Unterwasserstadt – werden unterschiedliche Formen der Wahrnehmung und Orientierung erfahrbar gemacht. Ziel des Projekts ist es, die Bedeutung menschlicher Sinne für die Wahrnehmung unserer Umwelt zu untersuchen und zur Reflexion über mögliche Zukunftsszenarien anzuregen.

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Erste Versionen der Welten:

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Das Thema

Was wäre, wenn die Menschheit auf der Erde, wie wir sie heute kennen, nicht mehr überleben könnte?

Beyond the Limits ist eine immersive VR-Erfahrung, die mögliche Zukunftsszenarien zeigt, in denen sich der Mensch an völlig neue Lebensräume anpassen muss, nachdem sein ursprünglicher Lebensraum unbewohnbar geworden ist. Statt die Umwelt an unsere Bedürfnisse anzupassen, verfolgt das Projekt die Idee, dass sich der Mensch selbst verändert und neue Sinne entwickelt, die von anderen Lebewesen inspiriert sind, um in neuen Umgebungen überleben zu können.

Die Spielerinnen und Spieler bereisen dabei zwei unterschiedliche Welten, die jeweils eine neue Art der Wahrnehmung und Anpassung vermitteln.

Insektenwelt

Durch Ressourcenknappheit und Überbevölkerung wird der verfügbare Lebensraum immer kleiner. Um weiterhin auf der Erde leben zu können, schrumpfen die Menschen auf die Größe eines Insekts und eignen sich neue Sinnesfähigkeiten an, wie beispielsweise die Orientierung über chemische Signale. Mithilfe leuchtender Pheromonspuren erkunden die Spielenden eine gewöhnliche Wiese aus einer völlig neuen Perspektive, in der Grashalme zu riesigen Bäumen und Blumen zu gewaltigen Orientierungspunkten werden.

Unterwasserwelt

Durch den steigenden Meeresspiegel entstehen neue Lebensräume unter Wasser. Die Menschheit errichtet dort geschützte Städte unter großen Sauerstoffkuppeln. In dieser Welt erleben die Spielenden neue Wahrnehmungsformen, die von Meereslebewesen inspiriert sind, beispielsweise Echoortung oder einen speziellen Orientierungssinn, der die Navigation innerhalb der Unterwasserstadt erleichtert. Dadurch wird erfahrbar, wie sich Wahrnehmung, Orientierung und Kommunikation in einer völlig neuen Umgebung verändern.

Beyond the Limits versteht sich nicht als Vorhersage der Zukunft, sondern als Gedankenexperiment. Das Projekt lädt dazu ein, darüber nachzudenken, wie unsere Sinne unsere Wahrnehmung der Welt prägen und welche Rolle neue Sinnesfähigkeiten für das Überleben der Menschheit in zukünftigen Lebensräumen spielen könnten.

Kann eine veränderte Wahrnehmung unsere Zukunft verändern?

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Weitere Bilder:

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Konzept & Umsetzung

Wie bei den anderen Projekten im Rahmen des Kurses haben wir mit Vibe Coding, also KI-gestützter Entwicklung, gearbeitet. Dafür nutzten wir GitHub-Repositories zur Versionsverwaltung sowie den Editor Zed als Entwicklungsumgebung.

Ziel des Projekts war es, eine VR-Erfahrung für den ICAROS zu entwickeln, bei der sich die Nutzenden fliegend durch verschiedene Zukunftsszenarien bewegen können. Gleichzeitig sollte die vom Futurium gestellte Aufgabe umgesetzt werden, neue Sinneswahrnehmungen sinnvoll in das Erlebnis zu integrieren.

Zu Beginn beschäftigten wir uns mit der Frage, warum Menschen in Zukunft überhaupt neue Sinne benötigen könnten. Daraus entstand die Idee, zukünftige Lebensräume zu entwerfen, die durch Entwicklungen wie Überbevölkerung oder den Anstieg des Meeresspiegels entstehen könnten. Um sich an diese neuen Umgebungen anzupassen, entwickelt der Mensch in unserem Konzept zusätzliche, von anderen Lebewesen inspirierte Sinnesfähigkeiten. Neben den schließlich umgesetzten Welten einer Unterwasserstadt und einer Insektenwelt wurden auch weitere Szenarien wie das Weltall oder ein digitaler Lebensraum konzipiert. Aufgrund des hohen Entwicklungsaufwands konnten diese jedoch nicht realisiert werden.

Ein zentraler Schwerpunkt der Umsetzung lag auf der technischen Performance. Da bereits kleine Ruckler in VR zu Unwohlsein führen können, musste die Anwendung kontinuierlich optimiert werden. Ein großer Teil der Entwicklungszeit floss daher in die Verbesserung der Performance sowie in das Testen verschiedener Lösungsansätze mit Unterstützung von KI.

Im Verlauf des Projekts wurden zudem die technischen Grenzen webbasierten VR-Anwendungen deutlich. Viele ursprünglich geplante Ideen ließen sich aufgrund der begrenzten Rechenleistung nicht wie vorgesehen umsetzen. Um eine flüssige und komfortable VR-Erfahrung zu gewährleisten, mussten die 3D-Modelle stark vereinfacht (Low-Poly) und die gesamte Anwendung konsequent auf Effizienz optimiert werden.

Erlebnis:

Die Nutzenden steuern die VR-Erfahrung durch ihre Körperbewegungen auf dem ICAROS, wodurch das Gefühl entsteht, aktiv durch die virtuellen Welten zu fliegen.

In der Insektenwelt erleben sie eine riesige Wiese aus der Perspektive eines geschrumpften Menschen und orientieren sich mithilfe leuchtender Pheromonspuren auf dem Weg zu kleinen menschlichen Siedlungen.

In der Unterwasserwelt bewegen sich die Nutzenden durch eine versunkene Umgebung und erleben eine Form der Orientierung, die von den Sinnesfähigkeiten von Meereslebewesen inspiriert ist.

Durch die Kombination aus Bewegung, visueller Wahrnehmung und atmosphärischer Klanggestaltung werden ungewohnte Formen der Orientierung und Wahrnehmung zukünftiger Lebensräume auf immersive Weise erfahrbar.

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Testseiten:

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Methoden & Technologie

Welche Tools kommen zum Einsatz? Wie wurde Vibe Coding genutzt? Welche KI-Tools haben den Prozess unterstützt?