HTW Berlin · Future Realities Lab · SoSe 2026 · Kooperation mit dem Futurium Berlin
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[Conrad Lischewsky] Kommunikationsdesign (KD) [4. Sem.]
[Catharina Hoppensack] Informatik in Kultur und Gesundheit (IKG) [5. Sem.]
Begleitet von Prof. Pablo Dornhege (HTW Berlin) und David Weigend (Futurium Berlin)
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DATA_DIVE begleitet dich auf dem Weg eines Datenpakets vom Prompt, bis hin zu gigantischen KI-Servern. Wie sähe die Welt aus Sicht eines Datenpaketes aus? Welche Stationen werden durchlaufen und welche Hindernisse gibt es zu überwinden?
Die Experience übersetzt komplexe Vorgänge in eine immersive Flugreise. Der abstrakte Datenraum soll so physisch greifbar gemacht werden. Die körperliche Erfahrung auf dem ICAROS unterstützt dieses Konzept.
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Der Datenraum als abstrakte Entität verschleiert seine Spuren gerne. Der Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) benötigt einen immensen Rechenaufwand, der nicht als formlose Wolke durch den Raum schwebt. Diese Rechenprozesse sind ein realer materieller Vorgang, der direkten Einfluss auf die Umwelt nimmt. So werden gewaltige Wassermengen zur Kühlung von Rechenzentren benötigt, Energie für die Stromversorgung verbraucht und seltene Erden für Mikrochips abgetragen. Die Erfahrung soll genau diese physische Ebene - die Materialität des Digitalen - sichtbar machen.
Die technische Komplexität wird auf ihre Essenz heruntergebrochen und in ästhetische Welten überführt. Die Gestaltung wurde durch diverse Einflüsse geprägt. Sie sollte visuell leicht verständlich sein, eine Brücke zu bereits Bekanntem schlagen und dennoch ihre Individualität nicht verkennen.
Popkultur:
Kunst:
Biologie:
Technik:


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Wir starten in einem Browserfenster, in dem ein Prompt formuliert und abgeschickt wird. Daraufhin befinden wir uns in der Datenwelt, wo der Prompt als riesiger Würfel vor uns auftaucht. Das Zerlegen in viele kleine Datenpakete wird durch die Auflösung des großen Würfels in viele kleine visualisiert. Eine Erzählstimme erklärt die Vorgänge und leitet zur nächsten Station weiter.
Die einzelnen Etappen sind unverkennbar durch ihre Größe und/oder Farbigkeit von dem Rest der Umgebung zu unterscheiden. Wir müssen diesen nur folgen und die Station erreichen, um die nächste Szene auszulösen.
Am Router angekommen, wandelt sich die zweidimensionale Landschaft in einen Void von unendlicher Vernetzung. Ein Gefühl der Schwerelosigkeit setzt ein, denn es gibt keinen Boden mehr unter unseren Füßen. Der Erzähler bettet die Geschehnisse mit seiner sanften Stimme in die Erfahrung mit ein. So wissen wir immer, wo wir uns gerade befinden und was dort passiert.
Nachdem wir eine Weile geflogen sind, erreichen wir die neue Station. Eine Ebene tiefer befinden wir uns auf dem Datenhighway in einem Glasfaserkabel, welches uns mit zwei Dritteln der Lichtgeschwindigkeit zu unserem nächsten Ziel führt.
Nur noch ein kleines Stück, und wir haben die Firewall erreicht - ein Schutzmechanismus zur Filterung von schädlichen Datenpaketen. Sie erscheint als riesige rote Kuppel in unserer Motherboardlandschaft. Beim Hindurchfliegen sehen wir die schädlichen Datenpakete als kleine rote Würfel an uns vorbeiziehen, die von der Firewall zurückgehalten werden.
Auf der anderen Seite erreichen wir unser Ziel. Blaue, dicht aneinandergereihte geometrische Drahtgitter repräsentieren die Rechner der KI-Serverfarm. Während rote Partikel wie Hitze zum Himmel emporsteigen, rieseln blaue Partikel wie kühles Wasser hinab ins bodenlose Nichts.
Ein gigantisches Gehirn schwebt über den Servern. Es ist das neuronale Netz, welches unseren Prompt verarbeitet. Beim Eintritt in das Gehirn landen wir in einer neuen, sich stetig wandelnden Netzwerkstruktur - ein neuronales Netz, das flexibel ist, sich an seine Umwelt anpassen kann und neue Verbindungen leicht knüpft.
Nach einer Weile entdecken wir unseren Heimrechner, von dem aus wir den Prompt losgeschickt haben. Hier wird die Antwort der KI präsentiert. Die Reise endet und der Kreislauf schließt sich.
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Work in Progress — Stand: [13.07.2026]
Siehe: Konzept & Umsetzung
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Wenn man beim Vibecoding der KI einfach nur ganz frei und ohne Plan das Feld überlässt, entgleitet einem das Projekt extrem schnell. Sie fängt dann an, eine totale Eigendynamik zu entwickeln, schreibt super komplizierten Code und macht am Ende eigentlich nur noch, was sie will. Deshalb ist es für uns auch absolut zwingend, sich vorher ein gewisses Vorwissen anzueignen. Nur so checkt man überhaupt, was die KI da treibt, und kann im richtigen Moment gezielt eingreifen.
Selbst wenn man das macht, läuft es aber fast nie auf Anhieb perfekt. Trial and Error ist beim Vibecoding einfach unumgänglich: Man muss trotz vermeintlich guter Ergebnisse immer noch mal selbst ran, Dinge tweaken, den Code testen und selbst Hand anlegen.
Die eigentliche Magie entsteht erst, wenn man feste Parameter steckt und der KI ganz klare Grenzen setzt – so nach dem Motto: „Bitte halte dich genau an diese Struktur und mach jetzt nur diesen einen Schritt“. Um dabei nicht den Überblick zu verlieren, war es für uns extrem hilfreich, eine Issue-Liste auf Miro anzulegen. Dort haben wir alles gesammelt, was anstand, und konnten ein Issue nach dem anderen strukturiert abarbeiten. So wussten wir im Team immer ganz genau, was unsere nächsten Schritte sind und wo wir gerade stehen.
Wenn wir also schon einen genauen Plan haben, was wir implementieren wollen, unser Vorwissen nutzen und die KI mit solchen Leitplanken gezielt anleiten, funktioniert das Ganze plötzlich überraschend gut. So kommt man am Ende zu guten Ergebnissen.
Und natürlich war auch das Zeitmanagement für uns immer wieder eine ziemliche Herausforderung.
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